Das verlorene Paradies Beiträge

11. Juli 2011
11. Juni 2011

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2 Minuten

 

Als Vorbereitung auf den diesjährigen Papstbesuch blasen die üblichen Verdächtigen zum Angriff. Etwa 30 Gruppen hielten laut Information der Tagespost Kriegsrat, um sich möglichst effektiv gegen die Kirche in Stellung zu bringen.

Gut kann man sich vorstellen, wie die Vertreter der männlichen Homo-Lobby nach dem Treffen in einer ihrer Kneipen beisammensaßen und über die Frauen hergezogen haben, die ihnen Zugeständnisse am Demoverlauf aufzwangen. Ebenso kann man sich die weiblichen Diskutantinnen vorstellen. Friedfertigkeit und Sanftmut ist nicht gerade Charisma der hier versammelten Gruppierungen und selbst das sonst so eifrig vorgehaltene Toleranzthema zeigt offene Risse. (Ob hier der Grund für das Fehlen evangelisch-kirchlicher Gemeinschaften liegt? Antipapststimmung wäre doch ein klassisches Thema – oder ist man schlicht zu feige? Respekt vor der Ökumene kann es im Hinblick auf die sonstigen Aktivitäten sicher nicht sein.)

7. Mai 2011

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3 Minuten

Wenn jemand eine lange und beeindruckende Tradition des Feierns hat, dann die katholische Kirche mit all ihrer Pracht, ihren Symbolen, Riten, mit ihrer weltweit verbreiteten schillernden Liturgie. Wenn es irgendwo bedeutende Anlässe gibt, Staatsakte, Präsentationen oder auch private Festlichkeiten, stehen sie nicht nur bis zur Hüfte, sondern meist bis über den Hals in kirchlichen Traditionen.

3. Mai 2011

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2 Minuten

Sicher mag es nicht immer geschickt sein, allzu deutliche Worte zu finden. Man kann Leuten auf die Füße treten, sie dadurch abschrecken, „vor den Kopf stossen” wie oft angeführt wird, oder gar beleidigen. Natürlich ist das alles unschön, doch auf der anderen Seite reden deutliche Worte nicht um den Brei herum und dienen damit der Wahrheit. Wer sich von Formulierungen abgestoßen fühlt, mag dies als Vorwand für eine inhaltliche Ablehnung nutzen, die er öffentlich nicht eingesteht. Gedient ist mit einer schwammigen Aussage letztlich keinem, abgesehen von einer vorübergehenden und meist trügerischen Ruhe, die nicht zuletzt verdeckte Agressionen schürt.

 

Aus diesem Grund heisst es in der Offenbarung 3,15/16 wohl auch:

„Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien.”

1. Mai 2011

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Der erste Mai 2011 ist für viele Katholiken ein besonderer Tag: Der Papst, mit dem sie über 26 Jahre ihres Glaubenslebens aufgewachsen sind, der die Kirche im Licht des Zweiten Vatikanums wie kein anderer modernisiert hat, der durch sein persönliches Vorbild im Glauben, seine tiefe Frömmigkeit, weit über das Christentum hinaus beeindruckt hat, wird zum Seligen der Kirche erklärt.

27. April 2011

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In einem Artikel vom 27. April 2011 liest man in der Zeitschrift „Junge Freiheit“ erstaunliches über einen Verein der „Freunde der Gärten der Welt“. Dieser habe eine Umbenennung des „christlichen Gartens“ gefordert, eines Bereichs im neuen Marzahner Erholungsgebiet „Gärten der Welt“. Als Begründung punktet der Verein mit Aussagen wie der, dass „es in der Geschichte der Gartenkunst nie einen originär christlichen Garten gegeben“ hätte, oder dass es bereits wütende Proteste von Besuchern gebe, die eine „Christianisierung“ beklagten, die nach Aussage des Vereinsvorsitzenden „am Beginn des 21. Jahrhunderts ausgerechnet in der weltoffenen Stadt Berlin“ nicht sein müsse. Ein islamischer Garten hingegen würde begrüsst, weil der Paradiesgarten schon im Koran erwähnt sei. Die Namensgebung stelle Muslimen gegenüber ein „fatales Zeichen“ dar — Christen gegenüber scheint der Verein sein Vorgehen hingegen als angebracht zu empfinden.

28. März 2011

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Beim heutigen Frühstück kamen wir wieder einmal auf das Thema „Katzenhaltung in der Stadtwohnung“ zu sprechen.
Zur Lösung des Fütterungsproblems während der Urlaubszeiten machte ich dabei folgenden Vorschlag:

13. März 2011

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Regelmäßig treten bei innerkirchlichen Rufen nach Modernisierung, Reformen, oder auch bei Grundsatzdiskussionen Pastoraltheologen und Religionspädagogen in erster Reihe auf, deren Kernaufgaben Wikipedia wie folgt beschreibt:

  • „Die Pastoraltheologie sucht auf solider lehrmäßiger Grundlage die theologische Relevanz des Glaubens […] fruchtbar zu machen.“
  • „Die Religionspädagogik bedenkt und gestaltet religiöse Erziehung, Bildung und Sozialisation in der Sicht der betreffenden Glaubensgemeinschaft und ihrer Spiritualität.“
2. Februar 2011

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Die katholische Kirche ist in erster Linie eine Bischofskirche, wie das 2. Vatikanum in Lumen Gentium, „Die hierarchische Verfassung der Kirche, insbesondere das Bischofsamt” ausführt. Besonders tragisch ist es darum, wenn sich gerade Bischöfe, die als Vorbild und Hirten für alle Christen eingesetzt sind, in öffentlichen Streitereien und kirchenpolitischen Widersprüchen ergehen.

16. Januar 2011

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2 Minuten

Per Mail habe ich die folgende Erklärung des Forums der Deutschen Katholiken (mit der Bitte um Verbreitung) zu dem EU-Schüler-Kalender erhalten, in dem jüdische und muslimische, jedoch keine christlichen Feiertage verzeichnet sind.