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Zu Erntedank gingen wir wieder einmal in die uns zugewiesene Heimatpfarrei, bzw. nunmehr den Heimatpfarrverband. Das Alter der Messbesucher lag wie gewohnt bei 60+ und der Geistliche mühte sich redlich, einen persönlichen und engagierten Eindruck zu hinterlassen. So erfuhren wir, dass wir an Erntedank vor allem für Nähnadeln, Aschenbescher und Salzstreuer zu danken hätten, dass überhaupt in erster Linie einmal Dank angebracht sei, auch wenn es schwer zu vermitteln sei, wem. Gerade Jugendlichen (von denen es anscheinend irgendwo 40 Firmlinge geben solle) sei es nicht einfach, den Heiligen Geist zu erklären. Sollte evtl. ein Landwirt zugegen gewesen sein, wird er vermutlich nicht schlecht gestaunt haben, als der Priester gleich mehrmals erwähnte, dass das Obst vor dem Altar ganz ohne menschliches Zutun dort hin gekommen sei.