Das verlorene Paradies Beiträge

15. November 2013

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Falschmeldung der Woche

Wie aus vatikanischen Quellen zu erfahren war, bereitet der Papst z. Z. eine neue Umfrage vor, in der die Bischöfe der Welt nach ihrem Vorstellungsvermögen befragt werden sollen. Im zweiten Schritt werden voraussichtlich auch Priester und Ordensleute, schließlich das gemeine Kirchenvolk befragt. Ziel sei es, herauszufinden, wo in der Kirche das größte phantastische Potential zu finden sei.

11. November 2013

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Die Telekom möchte auf der CeBit 2014 ein innerdeutsches bzw. innereuropäisches Netz vorstellen, um vor allem die Wirtschaft vor Spähaktionen ausländischer Geheimdienste zu schützen. Gemeint ist wohl vor allem, dass Datenpakete innerhalb Deutschlands bzw. der EU über keine externen Server geroutet werden, vermutlich ist das allerdings nur ein erster Schritt hin zu einer noch deutlicheren Trennung. Gehen wir einmal davon aus, es geht nicht letztlich darum, für Mails nach außen Zoll verlangen zu können: Was soll man sich unter dieser Initiative vorstellen?

5. November 2013

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Falschmeldung der Woche

Der von deutschen Bischöfen finanzierte Weltbild-Verlag, der seit längerem aufgrund des Vertriebes esoterischer und pornographischer Artikel in der Kritik steht, soll von Grund auf christlich erneuert werden. Dazu ist ein Umbau in Höhe von 180 Millionen EUR geplant, der aufgrund landesüblicher Budgetüberschreitungen in Deutschland von Insidern bereits auf eine halbe Milliarde EUR geschätzt wird.

27. September 2013

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Weltgeschichte der Sklaverei
von Egon Flaig

Manch einer mag sich schon einmal gefragt haben, warum mit Afrika ein gesamter Kontinent seit Menschengedenken nicht richtig zu prosperieren in der Lage ist. Zwar findet sich schnell die europäische Kolonialpolitik als Schuldiger, doch auf die Frage wie es dort vorher bestellt war, werden die Antworten spärlich. Einigen mag vielleicht die Antike noch ein Begriff sein, insbesondere Ägypten sowie der fruchtbare Norden am Mittelmeer, doch breitet sich ansonsten ein weitgehend blinder Fleck über mehr als tausend Jahre Geschichte auf dem „schwarzen Kontinent“ aus.

24. September 2013

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Mein Leben lange habe ich nicht gewählt, das begann schon in der Schule, als ich mir aufgrund meiner Enthaltung bei Klassensprecherwahlen Ärger eingehandelt habe.

Da ich mit meiner Einstellung nicht hinter dem Berg halte, musste ich mir seit dem schon vieles anhören, auch wenn in den letzten Jahren das Verständnis allgemein gestiegen ist, man vielleicht schon von einem Trend, bzw. einer Mode zum Nichtwählen sprechen kann. (Zumindest gibt es mit Rainald Grebe mittlerweile schon eine eigene Nichtwähler-Hymne)

17. Juni 2013


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Nach Heidegger ist Sein des Daseins die Sorge. Beliebter ist heutzutage jedoch eher das sich Sorgen machen.
Etwas besorgen heißt, etwas aktiv angehen, einer Tätigkeit nachgehen. Besorgt sein drückt eine passive Haltung aus. Wenn wir um etwas besorgt sind, dann mag daraus Aktivität folgen, muss sie aber nicht. Es kann auch ein gedankliches Um-Sich-Selbst-Kreisen sein. Dort wird es pathologisch.

19. März 2013

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An Bemerkungen, Notizen, Reportagen und Meinungen zum „neuen“ Papst herrscht kein Mangel. Viele Kommentatoren sind von der menschlichen Ausstrahlung des Jorge Mario Bergoglio schier begeistert, es gibt aber auch nicht wenige kritische Stimmen: Einige sehen gewisser Formlosigkeiten wegen gleich das Amt des Papstes, also das Papsttum selbst beschädigt, andere meinen in der öffentlich zur Schau gestellten Bescheidenheit eine subversive Form des Hochmutes zu erkennen und wiederum andere raten abzuwarten wie sich die Dinge entwickeln – dem Neuen müsse erst einmal eine Chance gegeben werden.

28. Februar 2013


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„Liebe Brüder und Schwestern, ich fühle, wie dieses Wort Gottes in diesem besonderen Augenblick meines Lebens besonders an mich ergeht. Der Herr ruft mich, den ‚Berg hinaufzusteigen’, mich noch mehr dem Gebet und der Betrachtung zu widmen. Doch dies bedeutet nicht, die Kirche zu verlassen, im Gegenteil. Wenn Gott dies von mir fordert, so gerade deshalb, damit ich fortfahren kann, ihr zu dienen, mit derselben Hingabe und mit derselben Liebe, mit denen ich es bis jetzt versucht habe, aber in einer Weise, die meinem Alter und meinen Kräften angemessener ist.“

21. Februar 2013


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Spätestens seit den Mohamed-Karikaturen weiß man: Den Islam parodiert man nicht (ungestraft). Doch der Schein trügt. Die bedeutendste Persiflage auf muslimische Politik findet direkt vor unseren Augen statt, nur kaum einer erkennt sie als solche!

11. Februar 2013


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Nun beginnt eine Zeit überflüssiger Kommentare überbezahlter Kommentatoren, die wortreich kommentieren, was sie nicht verstehen und sie nichts angeht.