Kategorie: Kirchliche Aussenwirkung (Mission)

17. August 2026

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6 Minuten

Es kommt auf den Standpunkt an. Immer.

Das Bild zu diesem Beitrag zeigt einen Ausschnitt einer römischen Straßenkarte, der Tabula Peutingeriana. Die Pergamentrolle wurde auf Reisen mitgeführt und stellte das gesamte römische Straßennetz dar; die Knicke auf den Straßen markierten Reisetage. Vergleicht man sie mit heutigen Satellitenbildern oder gängigen Karten wird man feststellen, dass sie geographisch wenig miteinander zu tun haben. Das Mittelmeer ist in zwei lange horizontale Arme gespalten deren oberer Teil das Adriatische Meer darstellt, im Zentrum Rom mit dem italienischen „Stiefel“ als lange Landzunge.

19. April 2026

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13 Minuten

Dummheit oder andere Weltsicht?

Immer häufiger muss man sich die Frage stellen, ob politisches Handeln schlicht der Unwissenheit über historisch längst erkannte Zusammenhänge entspringt, ob simple Einsichten über das Wirtschaften, menschliche Egozentrik, Grundbedürfnisse von Kindern, Familien, Alten und Kranken oder über ganz allgemeine Konventionen des Anstands nicht mehr bekannt sind, oder ob die Missachtung traditionell als natürlich empfundener Regelungen einer Logik entspringt: einer neuen völlig anderen Art zu denken und die Welt zu begreifen und zu gestalten.

5. April 2026

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3 Minuten

Was gibt Halt im Leben? Worauf kann man seine Hoffnungen stützen, seine Träume? Auf welchem Boden kann man gefestigt stehen und den Anfeindungen trotzen, die einem täglich wie stechender Eisregen, von einem unerbittlichen Sturm getrieben, ins Gesicht schlagen? Von einem Sturm, der einen wie mit kalten Händen unter die Achseln greift, dem Boden zu entreissen droht und dessen eisiger Hauch sich langsam lähmend im Körper ausbreitet, gefolgt von einer Illusion der Wärme, mit der er seinen tödlichen Griff zu vollenden ansetzt?

22. April 2020

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6 Minuten

Jules: Ja, ich hab über einiges nachgedacht.
Vincent: Worüber?
Jules: Über das Wunder, dessen Zeugen wir wurden.
Vincent: Dessen Zeuge du wurdest. Ich wurde Zeuge eines verrückten Zufalls.
Jules: Was ist ein Wunder, Vincent?
Vincent: Eine Tat Gottes.
Jules: Und was ist eine Tat Gottes?

11. Januar 2020

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Aus gegebenem Anlass.

Eigentlich nicht nur aus einem.

Es gibt in diesem blühenden Land einen Berufstand ohne Lobby. Die Vorgesetzten arbeiten mit voller Kraft und immensem finanziellen Aufwand an der Vernichtung der Geschäftsgrundlage, wälzen Arbeit und Verantwortung auf ihr Personal ab und lassen es wo immer sich die Möglichkeit dazu gibt, im Regen stehen.

17. Dezember 2019
2. Dezember 2018

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3 Minuten

Heute gab es zum Ende der Heiligen Messe wieder einmal eine karitative Ankündigung. Für ein afrikanisches Projekt werde die nächsten Wochen im Anschluss an die Gottesdienste gesammelt. Vorgetragen wurde die Info von einer Ministrantin, die zuvor Dienste des Akolythen wahrgenommen hatte.

23. September 2017

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Alle tragen ihre abgewirtschafteten Lables stolz vor sich her: Sozialisten, Kommunisten, Nationalisten, Liberale, Ökonomen, Ökologen, Humanisten, Hedonisten, bis hin zu Satanisten.
 
4. Juli 2017

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2 Minuten

Wenn man an lauen Urlaubstagen abends in geselliger Runde den Gesprächen lauscht, kann man leicht ins Grübeln kommen.

Wasserknappheit, so ist dort zu vernehmen, wird uns auch in Europa treffen, denn Süßwasser ist ein seltener Rohstoff, der gut eingeteilt sein will. Wie sich das mit Klimawandel und menschengemachter Erderwärmung verträgt, möchte man wissen, denn ein paar Grad mehr, so hätte man vermutet, sollten eher mehr Wasser im Atlantik verdunsten, was tendenziell auch zu mehr Süßwasser in Europa führen sollte, doch schnell entweicht das Gespräch unter Hinweisen auf die Gefahr von Starkregen zur Sahara aus, die schließlich auch am Atlantik läge. Es ist müßig, weiter drauf einzusteigen denn es steht gar nichts zur Diskussion, einzig angerissen werden Themen um sie in den Raum zu stellen und aus Einzelteilen ein Bild zu legen, das weder Konsequenz noch einer Argumentationslinie bedarf.

10. April 2016

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2 Minuten

Wer behauptet, wir leben in Zeiten kurzer Texte, wo Informationen mehr zählen als Erklärungen und wo es aufgrund deren Vielzahl besondere Aufmerksamkeit erhaschende Zuspitzungen braucht um gehört zu werden, wird kaum überraschte Blicke ernten. „Powerpointisierung“ umschreibt diesen Zustand schon seit längerem in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Nicht nur kirchliche Dokumente, sondern alle Schriften, denen eine differenzierte Herangehensweise zu Grunde liegt, leiden darunter in zweifacher Weise: