Autor: Thod

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

29. Januar 2017

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Anfang der 90er Jahre, auf einem Atari ST, mit einem 14.4er Modem, habe ich das erste Mal so etwas wie eine Online-Community kennen gelernt; damals auf Basis des BTX, denn das Internet war gerade so auf der Schwelle ins öffentliche Bewusstsein.

3. Januar 2017

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Szenario

Nachdem 2015 erste Tests auf eine völlig unvorbereitete Gesellschaft trafen, brüstet sich die Politik 2016 mit der neuen Effektivität. Was dabei deutlich geworden ist, kann aber kaum beruhigen, denn mittlerweile ist klar, dass die Aggressionen sowohl koordiniert, als auch in beeindruckender Mannstärke auftrat.

20. Dezember 2016

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Also mal für politische Laien (wie mich). Was haben wir eigentlich für eine Wahl, nächstes Jahr?

Zum einen könnte die CDU verdientermaßen abgewhält werden. Dann bekämen wir Rot Rot Grün, evtl. mit FDP. Man kann dazu sagen, alles ist besser als Merkel. Aber wenn es im Grunde das Gleiche ist oder nur marginal besser, was ist damit gewonnen?

19. Dezember 2016

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Die Geschichte von Scholz & Hensel ist nun wieder heraus aus den Schlagzeilen, das neue Thema ist der Kampf der Politik gegen sogenannte Falschmeldungen, also wieder mal ein Aufguss Orwells 1984.

Dennoch bleibt bei der Geschichte des kleinen Agenturangestellten, der es der großen Welt einmal zeigen wollte und der mit seiner Aktion „Kein Geld für Leute, die ich nicht mag“ wohl an den Falschen geraten ist, ein schaler Nachgeschmack, der sich von den anderen kurzlebigen Themen unterscheidet.

21. Oktober 2016

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„Share your Data“ soll ja nun das neue „Open-Source“ werden.

Sieht man diesen Trend skeptisch, wird einem häufig entgegnet, dass sich die Mentalität der Jugend ändert. Man käme weg von alten Vorstellungen des Privaten, hin zu einer globalen und offenen Haltung.

Tatsächlich hat sich in den letzten Jahre auch vieles in dieser Hinsicht getan, man denke nur an Telefonzellen, ohne deren geschlossener Türe man früher niemals private Gespräche geführt hätte.

10. August 2016

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Die Monarchie, so heisst es, sei prinzipiell eine gute Regierungsform, wenn man einen guten Monarchen hat. Allein einen adäquaten Nachfolger zu finden, sei das Problem.

21. Juli 2016

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Gefakte Lebensläufe scheinen heute politisch opportun. Warum auch sollte man sich die Zukunft durch verpasste Bildungschancen, sog. Jugendsünden, verbauen lassen?

In einer Welt, in der man das Geschlecht nach Tageslaune wechseln kann, mutet die Festlegung auf einen einzigen Lebenslauf auch nicht mehr zeitgemäß an, eher gilt es, die Verbindlichkeit der Historie als patriarchal überkommene Struktur zu überwinden.

20. Mai 2016

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Kann man eigentlich  juristisch belangt werden, wenn man eine Geschichte über die beleidigte Leberwurst vom Bosporus schreibt, den Namen Erdogan aber nicht erwähnt?

Vermutlich empfinden sich im Morgenland nicht wenige Persönlichkeiten oft derart tief beleidigt, dass sie sich gern mit dieser Auszeichnung schmücken würden. Doch bislang schweigt das Guinness-Buch der Rekorde, diesen Wettstreit zu entscheiden – als fürchte es den Zorn Schahriyârs.

10. April 2016

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Wer behauptet, wir leben in Zeiten kurzer Texte, wo Informationen mehr zählen als Erklärungen und wo es aufgrund deren Vielzahl besondere Aufmerksamkeit erhaschende Zuspitzungen braucht um gehört zu werden, wird kaum überraschte Blicke ernten. „Powerpointisierung“ umschreibt diesen Zustand schon seit längerem in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Nicht nur kirchliche Dokumente, sondern alle Schriften, denen eine differenzierte Herangehensweise zu Grunde liegt, leiden darunter in zweifacher Weise:

28. März 2016

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Ob eine Religion das Opfer von Kinderblut als die wertvollste menschliche Gabe predigt, ob sie Kanibalismus begründet oder „nur“ ihre blutige weltweite Verbreitung, die mit Abschlachten und/oder Versklavung der Gegner einher geht, all das sind mögliche Ausdrucksformen.

Völlig unerheblich ist es dabei, ob eine Religion einen personalen Gott, ein göttliches Prinzip oder eine rein mechanische Weltordnung propagiert. Das Fehlen eines personalen Bezuges bürgt nicht für mehr Menschlichkeit, im Gegenteil – es degradiert Ethik zur (möglicherweise sogar disfunktionalen) Option.