Das verlorene Paradies Beiträge

20. Januar 2019

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Die Wahrscheinlichkeit ist für viele Entscheidungen ein maßgebliches Kriterium. Das Unwahrscheinliche, das nicht zu Erwartende, das nahezu Aussichtslose, ist das, was der Mühe kaum Wert zu sein scheint.

Wie unwahrscheinlich dabei unsere eigene Existenz ist, nehmen wir selten in den Blick. Der Wahrscheinlichkeit nach nämlich, so könnte man sagen, ist die eigene Existenz, noch dazu zum jetzigen Zeitpunkt, praktisch nicht vorhanden.

2. Dezember 2018

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Heute gab es zum Ende der Heiligen Messe wieder einmal eine karitative Ankündigung. Für ein afrikanisches Projekt werde die nächsten Wochen im Anschluss an die Gottesdienste gesammelt. Vorgetragen wurde die Info von einer Ministrantin, die zuvor Dienste des Akolythen wahrgenommen hatte.

9. November 2018


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Wir wohnen im Vorort einer größeren deutschen Stadt. Neben Gründerzeitvillen und vereinzelten Neubauten gibt es klassische Reihenhaussiedlungen, die Verkehrsanbindung ist optimal, Einkaufszentren, ein Fernbahnhof, ein großzügig angelegter Stadtpark entlang eines kleinen Flüsschens, an dem man nahezu grenzenlose Wanderungen oder Radtouren unternehmen kann, alles ist fußläufig.

6. November 2018

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Heute Abend haben wir uns mal ein paar Gedanken gemacht, wie man speziell für unsere amerikanischen Freunde einen Kurzaufenthalt in Europa angenehm machen könnte. Sozusagen eine Bildungsreise, die durch den Magen geht.

3. November 2018

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Gedanken zum staatlichen Bildungsauftrag

Auf dem Internetauftritt der ARD findet sich zur Legitimation des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks folgendes Statement:

„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den verfassungsrechtlich vorgegebenen Auftrag, einen Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung zu leisten und so zu einem funktionierenden demokratischen Gemeinwesen beizutragen.
[…]
Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ergibt sich aus dem Grundgesetz, er ist darüber hinaus unter anderem im Rundfunkstaatsvertrag gesetzlich festgeschrieben. Danach soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Programmangeboten „zur Information, Bildung, Beratung, Kultur und Unterhaltung einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung“ leisten. Grundversorgung meint, dass ein flächendeckender Empfang von Rundfunk für die Allgemeinheit genauso gewährleistet sein muss wie ein vielfältiges Programmangebot.“ (Quelle)

So weit, so gut. 

20. Oktober 2018

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Wenn ein Mensch Lebensfreude ausstrahlt, dann ist es unsre jüngste Tochter, Finja. Wachsam erkundet sie mit ihren eineinhalb Jahren die Welt, jede Form der Aufmerksamkeit erwidert sie mit einem warmherzigen Lächeln. Auch Fremden fällt gleich auf, wie entspannt und fröhlich dieses Kind ist. Sie ist unser aller Stolz, Ruhepol und Sonnenschein der ganzen Familie.

Eine große Hilfe ist sie auch unserem Neuzugang, der vor einer Woche das Licht der Welt erblicken dürfte und der gerade wenn ihn der Hunger drückt, immer gleich nahe der Panik ist. Panik hingegen kennt Finja gar nicht und könnte sie es bereits, würde sie über so ein Verhalten wohl den Kopf schütteln. Stattdessen schaut sie ihn ruhig und verwundert an und versucht Händchen zu halten – was ihn beruhigt.

18. Oktober 2018
11. Oktober 2018

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Ursache für das, was in diesem Lande täglich bejammert wird, ist vor allem die Dummheit der Regierenden. Anders kann ich es nicht sagen.

Kleingeistigkeit, ein „nach mir die Sintflut“-Denken, sozialistische Fiktionen über soziologische Zusammenhänge, ein Schwelgen im Überfluss und im Belanglosen.

5. Oktober 2018


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Warum betreiben wir Naturschutz?

Auf den ersten Blick scheint die Antwort einfach. Wir sehen uns als Teil der Natur und sind uns der vielfältigen Abhängigkeiten bewusst, die dem Überleben unserer Spezies zu Grunde liegen: vegetationsreiches Land, trinkbares Wasser, ein gemäßigtes Klima, stabile geologische Verhältnisse, Schutz vor bedrohlichen Krankheiten und anderem Lebensfeindlichen.

16. August 2018


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Die Kategorien „Rechts“ und „Links“ seien überholt, höre ich immer wieder, wenn Leute auf ihre politische Fortschrittlichkeit hinweisen wollen. Bei der Komplexität heutiger Themen ließen sich Positionen nicht mehr auf derart einfache Schemata reduzieren.
 
Rhetorisch ist das geschickt. Vertreter einer stringenten Position werden so ohne ein einziges Argument als veraltet abgetan, man bescheinigt ihnen, nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Diskussion zu sein.
 
Ist das aber auch so?