Das verlorene Paradies Beiträge

25. Dezember 2014

Lesedauer
3 Minuten

Die strahlenden Kinderaugen waren der Mühe wert. Auch, dass die Kleine erst Baum und Krippe wahrgenommen hat und später dann die Geschenke – die aber bei aller Freude den Blick für das Wesentliche nicht völlig verdecken konnten, ist sicher ein gutes Zeichen.

13. Dezember 2014

Lesedauer
2 Minuten

Zweimal war ich dieses Jahr auf sog. Weihnachtsmärkten und wenn es nach mir geht, war das mehr als genug; auch für die nächsten Jahre. Es ist ja nicht so, dass ich bisher gerne über diese Märkte geschlendert wäre, meist war es kalt und sinnlos, doch deren Sinnlosigkeit wurde mir dieses Jahr besonders bewusst.

1. November 2014

Lesedauer
3 Minuten

Seit Atari keine professionellen Computer mehr auf den Markt gebracht hat, arbeite ich mit Macintosh-Systemen; derzeit ist ein Retina I-Mac unterwegs.

Dabei ist mir der Telephone-Hype völlig egal geblieben, auch wenn ich mir anfänglich mal ein I-Pad gekauft hatte. Schnell habe ich mich über die Unzulänglichkeiten dieser Plattform geärgert und gewundert, so dass ich mittlerweile ausschließlich Androide-Geräte im mobilen Bereich nutze. Die Frage, warum ein ausgezeichneter Hard- und Softwarespezialist auf den Content der Geräte seiner Kunden Einfluss nimmt, ging mir nie ein; für mich war und ist das unakzeptabel.

25. Oktober 2014

Lesedauer
2 Minuten

Der eine oder andere mag es mitbekommen haben, derzeit liegt eine Anzeige gegen den deutschen Kabarettisten Dieter Nuhr vor – wegen Beleidigung des Islams.

Nun ist Dieter Nuhr gerade unter Katholiken meist nicht wirklich beliebt, da er sich (auch wenn er gerne auf seine Meßdienerzeit verweist) in der Regel recht oberflächlich und im Ton herablassend über das Christentum äußert. Dennoch bin ich über Bemerkungen, die ich im Zusammenhang mit dieser Anzeige mitbekommen durfte, besorgt.

18. Oktober 2014

Lesedauer
< 1 Minute

In Bezug auf Platon wird gesagt, die gesamte Philosophie sei Fußnote zu seinem Werk.

Als Fußnote kann man auch die viel beschworenen westlichen Werten auffassen, nämlich zu folgendem Grundsatz:

„Jeder soll mit jedem Schlafen, wann und wo er will.

Wo auch immer wir von Menschenrechten hören, verbirgt sich hinter (schönen) langen Reden nicht mehr als dieser eine Imperativ.

5. Oktober 2014


Lesedauer
< 1 Minute
Es gibt nicht viele Flecken auf dieser Erde, die mich derart ansprechen, und das schon seit meiner Kindheit, als es mich mit meinen Eltern zu einem Kurzbesuch dort hin verschlug.

Ich kenne dort niemanden, auch war ich im Kloster niemals zu Gast. Gerade vier Mal bin ich bisher dort gewesen, physikalisch zumindest.

Jeder Grashalm, das riecht und schmeckt man förmlich, atmet heiligen Boden. Geschichtsträchtiger, die Vergänglichkeit vor Augen führender, trauriger und sehnsuchtserweckender kann ein Stück Land nicht sein.

Die Leiter vom Quell zum Himmel ist nirgends greifbarer.

14. August 2014


Lesedauer
2 Minuten

Wenn der Regen gleichmäßig ans Fenster schlägt, der wolkenverhangene Himmel die Welt in farbloses und graues Licht hüllt, ist kaum jemand in Versuchung, die trockene und warme Stube zu verlassen, sein Buch beiseite zu legen, den Fernseher auszuschalten oder die Spielekonsole wegzuräumen.

28. Juli 2014


Lesedauer
2 Minuten
Nun sind sie wieder vorbei, die Tage der „Freude am Glauben“, wie sie das Forum Deutscher Katholiken jährlich veranstaltet.

15. März 2014


Lesedauer
< 1 Minute
Falschmeldung der Woche

Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz möchte gerne weiterwurschteln wie bisher. „Wir haben in der deutschen Kirche seit Generationen nichts gebaut, außer ab, und wir sind damit gar nicht mal so schlecht gefahren“ erläuterte Kardinal Marx in einem Interview. Zwar sei es richtig, dass die Mitgliederzahlen nach zahlreichen Skandalen rückläufig wären, dies sei aber mitnichten der Kirchenführung anzulasten, denn es sei von der Qualität der Arbeit unabhängig, dass Dinge, wie die „Causa Limburg“ oder der Missbrauchsskandal auf die Tagesordnung kämen.

7. März 2014


Lesedauer
2 Minuten


Falschmeldung der Woche

In ungewöhnlicher Schärfe verurteilte die deutsche Bischofskonferenz angesichts jüngster Diskussionen um die Schriftstellerin Sybille Lewitscharoff die Beeinträchtigung der Meinungsfreiheit in Deutschland. Frau Lewitscharoff hatte in einer Rede kritisch zur Praxis künstlicher Zeugung menschlichen Lebens Stellung bezogen und war dafür in den Leitmedien aufs Schärfste angegriffen worden.