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In einem Artikel vom 27. April 2011 liest man in der Zeitschrift „Junge Freiheit“ erstaunliches über einen Verein der „Freunde der Gärten der Welt“. Dieser habe eine Umbenennung des „christlichen Gartens“ gefordert, eines Bereichs im neuen Marzahner Erholungsgebiet „Gärten der Welt“. Als Begründung punktet der Verein mit Aussagen wie der, dass „es in der Geschichte der Gartenkunst nie einen originär christlichen Garten gegeben“ hätte, oder dass es bereits wütende Proteste von Besuchern gebe, die eine „Christianisierung“ beklagten, die nach Aussage des Vereinsvorsitzenden „am Beginn des 21. Jahrhunderts ausgerechnet in der weltoffenen Stadt Berlin“ nicht sein müsse. Ein islamischer Garten hingegen würde begrüsst, weil der Paradiesgarten schon im Koran erwähnt sei. Die Namensgebung stelle Muslimen gegenüber ein „fatales Zeichen“ dar — Christen gegenüber scheint der Verein sein Vorgehen hingegen als angebracht zu empfinden.
Es ist Herbst, die Regale der Kaufhäuser sind schon lange angefüllt mit „Xmas-Artikeln“, doch bevor die adventliche Lebkuchen- und Glühweinvöllerei so richtig beginnt, wird mit einer großen Herbstparty der Startschuss gegeben: Halloween, in Deutschland noch nicht allzu lange gefeiert, hat sich mittlerweile als fester kultureller Bestandteil nicht nur der Partyszene etabliert.