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Vor einiger Zeit gab es einen Wettbewerb quasi als Ghostwriter für den Papst dessen Rede für den Bundestag vorzubereiten. Im Folgenden mein Vorschlag:
Vor einiger Zeit gab es einen Wettbewerb quasi als Ghostwriter für den Papst dessen Rede für den Bundestag vorzubereiten. Im Folgenden mein Vorschlag:
Am Wochenende lud der deutsche Adel die Gläubigen zum Kongress „Freude am Glauben“ in Karlsruhe ein. Durch das Programm führte Alois Konstantin Fürst zu Löwenstein, Schirmherrin war Johanna Gräfin von Westphalen, Initiator war das Forum Deutscher Katholiken, das unter der Leitung von Hubert Gindert mit einer ganzen Reihe an hochkarätigen Namen aufzuwarten wusste: Kardinal Kurt Koch, Erzbischof Robert Zollitsch, Bischof Andreas Laun, der aus den Medien bekannte Pfarrer Gerhard Maria Wagner, sowie eine Reihe an weiteren Persönlichkeiten aus der kirchlichen Öffentlichkeit.
Ein wie ich finde recht informativer Artikel, den ich hier veröffentliche, da im Mitteilungsblatt ausdrücklich um Verbreitung gebeten wird. Das Thema liegt mir auch sehr am Herzen, und ich hätte es wohl auch nicht besser auf den Punkt bringen können. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten kann ich den Text wirklich jedem empfehlen.
… gibt die Deutsche Bischfskonferenz eine Textsammlung heraus. Sie besteht aus Schriften des Papstes und trägt den Titel:
Der Glaube der Kirche
Ein theologisches Lesebuch aus Texten Joseph Ratzingers
Ein Interview mit interessanten Einblicken, sowohl theoligscher als auch kirchenpolitischer Natur.
Walter Hoeres ist emeritierter Professor für Philosophie, und einer der besonderen „streitbaren Geister“ unserer Zeit. Ich würde mir mehr Christen mit derartigem Engagement wünschen.
Fast jeder, der über das Massaker in Norwegen schreibt, beginnt seinen Text mit Worten der Fassungslosigkeit, mit Hinweisen wie unvorstellbar das Ganze ist, wie krank der Täter sei und wie irrational die Tat sei. Dabei scheint es meistens vor allem darum zu gehen, sich selbst nach allen Richtungen abzusichern und ja keinen Angriffspunkt zu bieten, insbesondere wenn man bis dato Positionen vertreten hat, mit denen sich auch Anders Behring Breivik in seinem Manifest schmückt.
Da ich mir angewöhnt habe, nach Gutdünken alles zu kommentieren, was man mir ungefragt vorsetzt, habe ich mich entschlossen, mich auch zu diesem Thema kurz zu äussern, denn ein Totschweigen wie es sich viele wünschen, ist nach derzeitiger Faktenlage eh nicht mehr möglich. Ich werde mir allerdings verkneifen, mich am oben angedeuteten Wettbewerb „wer findet das abstoßendste Adjektiv” zu beteiligen. Dies mag zwar nicht dem Bedürfnis vieler Leser entsprechen, die sich an detaillierten Beschreibungen und bildhafter Sprache laben, aber ich schreibe ja auch nicht zur Wunscherfüllung, sondern mehr zur Sammlung eigener Gedanken.
Wenn man allein den Altersdurchschnitt in unsren Gemeinden ansieht wird verständlich, warum gerade heute eine ganze Reihe an alten Themen aufbrechen und immer deutlicher auch kichenspalterische Entwürfe veröffentlich werden. (Hier ein Beispiel: Bildung einer neuen Sekte)
In Mannheim hat am 9.7.2011 der von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) initiierte Dialogprozess zwischen Episkopat (Bischöfen) und (selbsternannten) Vertretern der Laien seinen Anfang genommen. Wie man es von derartigen Veranstaltungen erwartet, wurde rege diskutiert und das Ergebnis mit Buntstiften festgehalten: Am Ende standen 39 Wünsche auf den Flipcharts im Raum.
Als Vorbereitung auf den diesjährigen Papstbesuch blasen die üblichen Verdächtigen zum Angriff. Etwa 30 Gruppen hielten laut Information der Tagespost Kriegsrat, um sich möglichst effektiv gegen die Kirche in Stellung zu bringen.
Gut kann man sich vorstellen, wie die Vertreter der männlichen Homo-Lobby nach dem Treffen in einer ihrer Kneipen beisammensaßen und über die Frauen hergezogen haben, die ihnen Zugeständnisse am Demoverlauf aufzwangen. Ebenso kann man sich die weiblichen Diskutantinnen vorstellen. Friedfertigkeit und Sanftmut ist nicht gerade Charisma der hier versammelten Gruppierungen und selbst das sonst so eifrig vorgehaltene Toleranzthema zeigt offene Risse. (Ob hier der Grund für das Fehlen evangelisch-kirchlicher Gemeinschaften liegt? Antipapststimmung wäre doch ein klassisches Thema – oder ist man schlicht zu feige? Respekt vor der Ökumene kann es im Hinblick auf die sonstigen Aktivitäten sicher nicht sein.)
Wenn jemand eine lange und beeindruckende Tradition des Feierns hat, dann die katholische Kirche mit all ihrer Pracht, ihren Symbolen, Riten, mit ihrer weltweit verbreiteten schillernden Liturgie. Wenn es irgendwo bedeutende Anlässe gibt, Staatsakte, Präsentationen oder auch private Festlichkeiten, stehen sie nicht nur bis zur Hüfte, sondern meist bis über den Hals in kirchlichen Traditionen.