Das verlorene Paradies Beiträge

25. Oktober 2014

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Der eine oder andere mag es mitbekommen haben, derzeit liegt eine Anzeige gegen den deutschen Kabarettisten Dieter Nuhr vor – wegen Beleidigung des Islams.

Nun ist Dieter Nuhr gerade unter Katholiken meist nicht wirklich beliebt, da er sich (auch wenn er gerne auf seine Meßdienerzeit verweist) in der Regel recht oberflächlich und im Ton herablassend über das Christentum äußert. Dennoch bin ich über Bemerkungen, die ich im Zusammenhang mit dieser Anzeige mitbekommen durfte, besorgt.

18. Oktober 2014

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In Bezug auf Platon wird gesagt, die gesamte Philosophie sei Fußnote zu seinem Werk.

Als Fußnote kann man auch die viel beschworenen westlichen Werten auffassen, nämlich zu folgendem Grundsatz:

„Jeder soll mit jedem Schlafen, wann und wo er will.

Wo auch immer wir von Menschenrechten hören, verbirgt sich hinter (schönen) langen Reden nicht mehr als dieser eine Imperativ.

5. Oktober 2014


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Es gibt nicht viele Flecken auf dieser Erde, die mich derart ansprechen, und das schon seit meiner Kindheit, als es mich mit meinen Eltern zu einem Kurzbesuch dort hin verschlug.

Ich kenne dort niemanden, auch war ich im Kloster niemals zu Gast. Gerade vier Mal bin ich bisher dort gewesen, physikalisch zumindest.

Jeder Grashalm, das riecht und schmeckt man förmlich, atmet heiligen Boden. Geschichtsträchtiger, die Vergänglichkeit vor Augen führender, trauriger und sehnsuchtserweckender kann ein Stück Land nicht sein.

Die Leiter vom Quell zum Himmel ist nirgends greifbarer.

14. August 2014


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Wenn der Regen gleichmäßig ans Fenster schlägt, der wolkenverhangene Himmel die Welt in farbloses und graues Licht hüllt, ist kaum jemand in Versuchung, die trockene und warme Stube zu verlassen, sein Buch beiseite zu legen, den Fernseher auszuschalten oder die Spielekonsole wegzuräumen.

28. Juli 2014


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Nun sind sie wieder vorbei, die Tage der „Freude am Glauben“, wie sie das Forum Deutscher Katholiken jährlich veranstaltet.

15. März 2014


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Falschmeldung der Woche

Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz möchte gerne weiterwurschteln wie bisher. „Wir haben in der deutschen Kirche seit Generationen nichts gebaut, außer ab, und wir sind damit gar nicht mal so schlecht gefahren“ erläuterte Kardinal Marx in einem Interview. Zwar sei es richtig, dass die Mitgliederzahlen nach zahlreichen Skandalen rückläufig wären, dies sei aber mitnichten der Kirchenführung anzulasten, denn es sei von der Qualität der Arbeit unabhängig, dass Dinge, wie die „Causa Limburg“ oder der Missbrauchsskandal auf die Tagesordnung kämen.

7. März 2014


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Falschmeldung der Woche

In ungewöhnlicher Schärfe verurteilte die deutsche Bischofskonferenz angesichts jüngster Diskussionen um die Schriftstellerin Sybille Lewitscharoff die Beeinträchtigung der Meinungsfreiheit in Deutschland. Frau Lewitscharoff hatte in einer Rede kritisch zur Praxis künstlicher Zeugung menschlichen Lebens Stellung bezogen und war dafür in den Leitmedien aufs Schärfste angegriffen worden.

28. Februar 2014


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Falschmeldung der Woche

Zu wenig Humor in der Politik bemängelte Ministerpräsident Kretschmann (ZDK) von den Grünen am Rande einer rheinländischen Karnevalsveranstaltung. Statt herzhaft über die gelungene Bildungsparodie seiner Regierung zu lachen, sammle man hierzulande lieber zweihunderttausend Unterschriften. Derzeit werde darum in der Partei erwogen, sich nächstes Jahr am närrischen Treiben gar nicht mehr zu beteiligen.

22. Februar 2014


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Falschmeldung der Woche

Die deutschen Bischöfe haben ein Imageproblem. Zu diesem Fazit kam die Unternehmensberatung Roland Berger in einer breit angelegten Studie, welche die DBK (Deutsche Bischofskonferenz) mit einem Budget von 2,5 Mio. Euro in Auftrag gegeben hat. Für die Studien sei eine intensive Recherche der Leitmedien in den letzten 2 Jahren notwendig gewesen, wozu insbesondere die Publikationen „Spiegel“, „Focus“, „FAZ“, „Süddeutsche“, „TAZ“, „Zeit“ und „Die Welt“ analysiert worden seien, angereichert durch Beiträge des ZDF, der ARD sowie privater Rundfunk und Fernsehanstalten.

21. Februar 2014


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Homosexualität ermöglicht für den Betreffenden zuerst einmal einen positiven Zugang zu Menschen. Die Attraktion durch das eigene Geschlecht bedeutet in gleicher Weise eine Möglichkeit zu Offenheit und Hingabe dem anderen gegenüber, wie eine heterosexuelle Präferenz. In wie weit man berechtigt sagen kann, die eine oder andere Veranlagung könne das Sozialgefüge stärken, wird jedoch kaum abschließend zu klären sein – dass aber das Engagement füreinander allerdings grundsätzlich Gutes im Menschen fördert, scheint mir evident.