Das verlorene Paradies Beiträge

21. Juni 2015

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2 Minuten

Nicht neu, aber immer offensichtlicher zeigt sich eine moderne Unfähigkeit zur Argumentation, die bei weitem nicht nur auf soziale Netzwerke beschränkt ist. Medien, Gespräche unter Akademikern und nicht selten auch „wissenschaftliche“ Abhandlungen richten sich schwerpunktmäßig nach dem sog. „Bauchgefühl“ – Meinungen ersetzen Fakten, statt einer aufrichtigen Analyse und Darstellung der Wirklichkeit ergeht man sich in Sophisterei zur Stützung selbstgefälliger Weltanschauungen, die man häufiger wechselt als die Unterwäsche.

6. Juni 2015

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Wie wird das heute eigentlich genannt, wenn jemand den Wunsch verspürt, mit einem Partner des anderen Geschlechtes eigene Kinder in die Welt zu setzen und ihnen durch die Treue und Liebe der leiblichen Eltern einen stabilen und vertrauensvollen Start ins Leben zu geben?

26. April 2015

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Was ist eine Gesellschaft wert, die mit allen Mitteln versucht, einen Keil zwischen ihre Mütter und deren Kinder zu treiben? Gibt es in einer solchen Kultur noch etwas, für das es sich einzutreten lohnt, gar etwas Schützenswertes, oder tut man nicht gut daran, sich nach allen Möglichkeiten den unmenschlichen Einflüssen, die dort transportiert werden zu entziehen?

6. April 2015

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Die Diskussion um das Tanzverbot ist mir dieses Jahr besonders auf die Nerven gegangen.

Ich habe mich ja bereits vor einiger Zeit einmal zu dem Thema geäußtert, aber ich möchte dennoch ein paar aktuelle Worte ergänzen.

Dass sich Menschen von einem Verbot, dass sie nicht verstehen und welches aus einer für sie unsympathischen Richtung kommt, nicht arrangieren wollen, leuchtet mir auch ohne lange Diskussion ein; ich kann den Unmut darum voll und ganz verstehen.

28. Februar 2015

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Heute morgen waren die Zeugen Jehovas an der Tür und ich dachte mir: Das ist Einsatz für den Glauben.

Meine Frau geht im Winter häufig mit unserer Tochter auf den sog. Winterspielplatz. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Der Winterspielplatz ist eine ehrenamtliche Einrichtung einer Baptistengemeinde. Eingeladen ist dort jeder, unabhängig von Konfession oder Religion, um eine kleine Spende wird gebeten. Zwar liegen am Eingang Informationen über die Gemeinde aus, aber niemand spricht einen an – auch der Geistliche, der häufig anwesend und für weitergehende Gespräche sicher offen ist, drängt sich niemandem auf.

19. Februar 2015

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Aufgrund jüngster Entwicklungen hat nun auch die Bundesregierung beschlossen, den „Kampf gegen Rechts“ effektiv auszubauen und auf allen Ebenen zu unterstützen.

Die Koordination geplanter Aktivitäten findet über das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur statt, welches sich vor allem durch großflächige Verlinkungen im Internet einen Namen gemacht habe.

Minister Alexander Dobrindt (CSU) legte gleich zu Beginn weitreichende Pläne vor:

28. Dezember 2014


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Zu PEGIDA (Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes) ist in den letzten Wochen eine Menge geschrieben worden. Dabei überwiegt in den Medien sowie bei staatlichen Stellen eine barsche Ablehnung, die oftmals nicht einmal zum Schein versucht, argumentativ Stellung zu nehmen. Reflexartig preschte die große ehemals konservativ/christliche „Volkspartei“ hervor um sich so weit als möglich zu distanzieren – ihr Generalsekretär kommt nicht einmal bei seinen Weihnachtsgrüßen ohne Spott aus.

Dabei wird bestenfalls ein „diffuses Gefühl“ der Demonstranten wahr genommen, dem man entgegentreten müsse. Wie, das ist allerdings weithin ungeklärt.

25. Dezember 2014


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Die strahlenden Kinderaugen waren der Mühe wert. Auch, dass die Kleine erst Baum und Krippe wahrgenommen hat und später dann die Geschenke – die aber bei aller Freude den Blick für das Wesentliche nicht völlig verdecken konnten, ist sicher ein gutes Zeichen.

13. Dezember 2014


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Zweimal war ich dieses Jahr auf sog. Weihnachtsmärkten und wenn es nach mir geht, war das mehr als genug; auch für die nächsten Jahre. Es ist ja nicht so, dass ich bisher gerne über diese Märkte geschlendert wäre, meist war es kalt und sinnlos, doch deren Sinnlosigkeit wurde mir dieses Jahr besonders bewusst.

1. November 2014

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Seit Atari keine professionellen Computer mehr auf den Markt gebracht hat, arbeite ich mit Macintosh-Systemen; derzeit ist ein Retina I-Mac unterwegs.

Dabei ist mir der Telephone-Hype völlig egal geblieben, auch wenn ich mir anfänglich mal ein I-Pad gekauft hatte. Schnell habe ich mich über die Unzulänglichkeiten dieser Plattform geärgert und gewundert, so dass ich mittlerweile ausschließlich Androide-Geräte im mobilen Bereich nutze. Die Frage, warum ein ausgezeichneter Hard- und Softwarespezialist auf den Content der Geräte seiner Kunden Einfluss nimmt, ging mir nie ein; für mich war und ist das unakzeptabel.