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Ein etwas verspätetes Fundstück zum „Vatertag“ hat mich in einer großen Münchner Tageszeitung überrascht: Selten habe ich etwas gelesen, was den Begriff des „Pseudo-Intellektuellen“ derartig auf den Punkt bringt.
Ein etwas verspätetes Fundstück zum „Vatertag“ hat mich in einer großen Münchner Tageszeitung überrascht: Selten habe ich etwas gelesen, was den Begriff des „Pseudo-Intellektuellen“ derartig auf den Punkt bringt.
Spätestens seit dem Verschwinden traditionsreicher Zeitungen vom US-Markt, sieht sich die Journalismusbranche einer völlig neuen Situation gegenüber. Noch heute gelten Probleme und Katastrophen als Garant für hohe, mit steigenden Einnahmen verbundene Auflagen – die Nachricht eigener wirtschaftlicher Schwierigkeiten hat jedoch einen bitteren Beigeschmack.
Konkurrenz zwischen Klerus und Journalisten hat Tradition. Waren früher im Ort Pfarrer und der Lehrer für die Unterrichtung der Öffentlichkeit zuständig, so ist diese Rolle seit langem von den Medien eingenommen worden; wer fragt sich heute schon, was von der Kanzel gepredigt wird?
Der Wunsch, nicht sinnlos gelebt zu haben, dürfte uns allen bekannt sein. Doch wie kann man ihn konkretisieren?
Klassisch geht man bekanntlich von drei Möglichkeiten aus, die entweder einzeln oder in Kombination im Raum stehen:
Weil derzeit allerort Wahltage zu sein scheinen, ein Beitrag zum Thema „Parteiübergreifender Dialog“.
Das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche in England, Rowan Williams, soll in einem BBC Radiointerview gefordert haben, in England für Muslime die Wahl zwischen englischem Recht und der Scharia zu ermöglichen.
So. nun wird also zum Weltklimatag für 5 Minuten das Licht ausgeschaltet. Sieben Millionen Bürger folgten einem ähnlichen Event in Frankreich, mal sehen wie viele in Deutschland mitmachen, wenn sogar Kirchen und andere Großverbraucher sich an der Aktion beteiligen: vom Kölner Dom bis zum Dortmunder Weihnachtsbaum (wer’s nicht weiß: der grösste Weihnachtsbaum der Welt verbraucht im Advent etwa soviel Strom wie vier Haushalte im ganzen Jahr).