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Ob eine Religion das Opfer von Kinderblut als die wertvollste menschliche Gabe predigt, ob sie Kanibalismus begründet oder „nur“ ihre blutige weltweite Verbreitung, die mit Abschlachten und/oder Versklavung der Gegner einher geht, all das sind mögliche Ausdrucksformen.
Völlig unerheblich ist es dabei, ob eine Religion einen personalen Gott, ein göttliches Prinzip oder eine rein mechanische Weltordnung propagiert. Das Fehlen eines personalen Bezuges bürgt nicht für mehr Menschlichkeit, im Gegenteil – es degradiert Ethik zur (möglicherweise sogar disfunktionalen) Option.