Kategorie: Gesellschaft

28. März 2016

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Ob eine Religion das Opfer von Kinderblut als die wertvollste menschliche Gabe predigt, ob sie Kanibalismus begründet oder „nur“ ihre blutige weltweite Verbreitung, die mit Abschlachten und/oder Versklavung der Gegner einher geht, all das sind mögliche Ausdrucksformen.

Völlig unerheblich ist es dabei, ob eine Religion einen personalen Gott, ein göttliches Prinzip oder eine rein mechanische Weltordnung propagiert. Das Fehlen eines personalen Bezuges bürgt nicht für mehr Menschlichkeit, im Gegenteil – es degradiert Ethik zur (möglicherweise sogar disfunktionalen) Option.

21. Februar 2016


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Immer wieder liest man, die deutsche Kanzlerin handle vornehmlich aus dem Motiv christlicher Nächstenliebe heraus. In wie weit das zutrifft ist allerdings mehr als fraglich.

5. Januar 2016

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Auf einmal redet jeder über die kölner Vorfälle an Silvester 2015/16, die ersten vier Tage herrschte großes Schweigen.

Dabei war erstaunlich, dass diesmal nicht nur die großen Medien durch Informationsenthaltung glänzten, sondern auch in den sozialen Netzwerken des Internets eine massive Unterdrückung von Augenzeugenberichten stattfand.

Über all das ist mittlerweile ausführlich berichtet worden, insbesondere auch über die Versäumnisse der Presse, die sich offensichtlich äußerst schwer tut, über Ereignisse zu berichten, die nicht ins politische Bild passen.

20. November 2015


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Wer im Herbst ziellos durch die Welt läuft und von einem Lebkuchenhaus hört, dem kann man kaum vorwerfen, wenn er sich auf die Suche begibt.

14. November 2015


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Es gibt ein altes Sprichwort, dass mir heute in den Sinn gekommen ist:
 
Des einen Tod, des andern Brot.
 
Warum nur kann ich mit der Betroffenheitswelle für die Angehörigen der Opfer (und für die Opfer der Anschläge selbst) nicht viel anfangen?
30. Oktober 2015


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Wenn ich im Berg oberhalb von mir Steinschlag höre, wäre es ein Zeichen unnötiger Sorge, sich nach einem Unterschlupf umzusehen.

Unbegründete Panik wäre es, die Beine in die Hand zu nehmen und gar unverantwortlich, meiner Begleitung irgendeine Gefahr einzureden.

Solange mich kein Stein trifft, ist alles in bester Ordnung.

22. September 2015

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Je mehr wir den Tod aus unserem Alltag verdrängen, desto näher rückt er, wofür die Abtreibungs- und Euthanasiedebatten im Inneren sowie Terrorismus und Krieg im Äußeren eindrucksvoll Zeugnis ablegen.

28. August 2015

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Ob man mich als Rechten, als Nazi oder Faschisten bezeichnet ist mir egal da ich weiss, dass diejenigen, die gerne mit derartigen Bezeichnungen um sich werfen gar nicht wissen was sie damit sagen.

Wer aber eine solche Schublade braucht, dem kann ich aus meiner Perspektive gern erst mal weiterhelfen bevor ich zum Thema komme:

6. Juni 2015


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Wie wird das heute eigentlich genannt, wenn jemand den Wunsch verspürt, mit einem Partner des anderen Geschlechtes eigene Kinder in die Welt zu setzen und ihnen durch die Treue und Liebe der leiblichen Eltern einen stabilen und vertrauensvollen Start ins Leben zu geben?

26. April 2015


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Was ist eine Gesellschaft wert, die mit allen Mitteln versucht, einen Keil zwischen ihre Mütter und deren Kinder zu treiben? Gibt es in einer solchen Kultur noch etwas, für das es sich einzutreten lohnt, gar etwas Schützenswertes, oder tut man nicht gut daran, sich nach allen Möglichkeiten den unmenschlichen Einflüssen, die dort transportiert werden zu entziehen?