Kategorie: Philosophie

12. Januar 2026

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3 Minuten

Künstliche Intelligenz (und was Intelligenz bedeutet, ist für die meisten Redner überhaupt noch nicht definiert) ist in aller Munde. Jeder, der einen Computer bedienen kann, hat sich schon mit sogenannten LLM (Large Language Models), wie die beliebten Chatbots heißen, mit Grafik, Musik oder anderen KI-Systemen beschäftigt.

4. Januar 2026

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3 Minuten

Wer etwas erreichen möchte, versucht gleichgesinnte um sich zu sammeln, eine Gruppe, eine Gemeinschaft aufzubauen, denn gemeinsam, das weiß man mittlerweile bereits im Kindergarten, gemeinsam ist man stark.

7. Dezember 2025

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3 Minuten

Wenn jemand argumentativ nicht mehr weiter weiss, aber über den nötigen Bildungshorizont verfügt, dann fragt er nach Quellen. Nicht, dass er eine Quelle jemals auf Plausibilität hin verfolgen würde oder dass er sich für den Inhalt überhaupt interessiert, der Ruf nach Quellen ist eher als eine Art „Totschlagargument“ zu verstehen, wenn einem etwas nicht passt und man nichts zu entgegnen hat, dann versucht man dem Gesprächspartner wenigstens so viel Arbeit wie möglich zu machen.

8. Mai 2020

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4 Minuten

Eine Kurzrezesion. 

Seltsam dass in den heutigen, für religiöse Fragen doch angeblich sensibleren Zeiten, der religiöse Hintergrund des Filmes kaum dargestellt wird. Ich möchte diese Rezension darum benutzen, ein paar Ansätze aufzuzeigen, wie man Filmthemen aus Dogville in christlicher Hinsicht vertiefen kann. Im Grunde drängt sich dies ja auch direkt auf, selbst wenn man den Lebenslauf des Autoren und Regisseurs nicht berücksichtigt.

24. April 2019

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„Das ist nicht links – das ist logisch!“

Dieser Spruch des Komödianten Moritz Neumeier macht im Netz die Runde. Er klingt bodenständig, entwaffnend und zeigt eine Bereitschaft zum Konsens, ideologische Schranken zu überwinden, also einfach auf das Logische, den Sachverstand zu verweisen.

Was aber bedeutet „logisch“?

1. März 2019

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4 Minuten

…ist ein Vortrag auf YouTube überschrieben. Nun. Zur Verantwortung erfährt man da wenig. Aber der Titel ist ja auch nicht von Precht selbst.

Der Vortrag bildet den Auftakt einer Promotion-Kampagne eines Naturkundemuseums. Verständlich, dass man dort auf den medial äußerst präsenten und positiv besetzten Vorzeigeintellektuellen setzt. Dieser, wiederum, tut seine Arbeit. Er liefert ab. Zwar nicht wirklich philosophisch, auch nicht intellektuell, aber immerhin die passenden ideologischen Phrasen, eloquent vorgetragen.

20. Januar 2019

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Die Wahrscheinlichkeit ist für viele Entscheidungen ein maßgebliches Kriterium. Das Unwahrscheinliche, das nicht zu Erwartende, das nahezu Aussichtslose, ist das, was der Mühe kaum Wert zu sein scheint.

Wie unwahrscheinlich dabei unsere eigene Existenz ist, nehmen wir selten in den Blick. Der Wahrscheinlichkeit nach nämlich, so könnte man sagen, ist die eigene Existenz, noch dazu zum jetzigen Zeitpunkt, praktisch nicht vorhanden.

21. Juni 2015


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2 Minuten
Nicht neu, aber immer offensichtlicher zeigt sich eine moderne Unfähigkeit zur Argumentation, die bei weitem nicht nur auf soziale Netzwerke beschränkt ist. Medien, Gespräche unter Akademikern und nicht selten auch „wissenschaftliche“ Abhandlungen richten sich schwerpunktmäßig nach dem sog. „Bauchgefühl“ – Meinungen ersetzen Fakten, statt einer aufrichtigen Analyse und Darstellung der Wirklichkeit ergeht man sich in Sophisterei zur Stützung selbstgefälliger Weltanschauungen, die man häufiger wechselt als die Unterwäsche.

17. Juni 2013


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2 Minuten

Nach Heidegger ist Sein des Daseins die Sorge. Beliebter ist heutzutage jedoch eher das sich Sorgen machen.
Etwas besorgen heißt, etwas aktiv angehen, einer Tätigkeit nachgehen. Besorgt sein drückt eine passive Haltung aus. Wenn wir um etwas besorgt sind, dann mag daraus Aktivität folgen, muss sie aber nicht. Es kann auch ein gedankliches Um-Sich-Selbst-Kreisen sein. Dort wird es pathologisch.

19. Dezember 2006


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Äpfel mit Birnen kann man durchaus vergleichen, nicht jedoch gleichsetzen.