Kategorie: Gesellschaft

11. Juni 2011

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Als Vorbereitung auf den diesjährigen Papstbesuch blasen die üblichen Verdächtigen zum Angriff. Etwa 30 Gruppen hielten laut Information der Tagespost Kriegsrat, um sich möglichst effektiv gegen die Kirche in Stellung zu bringen.

Gut kann man sich vorstellen, wie die Vertreter der männlichen Homo-Lobby nach dem Treffen in einer ihrer Kneipen beisammensaßen und über die Frauen hergezogen haben, die ihnen Zugeständnisse am Demoverlauf aufzwangen. Ebenso kann man sich die weiblichen Diskutantinnen vorstellen. Friedfertigkeit und Sanftmut ist nicht gerade Charisma der hier versammelten Gruppierungen und selbst das sonst so eifrig vorgehaltene Toleranzthema zeigt offene Risse. (Ob hier der Grund für das Fehlen evangelisch-kirchlicher Gemeinschaften liegt? Antipapststimmung wäre doch ein klassisches Thema – oder ist man schlicht zu feige? Respekt vor der Ökumene kann es im Hinblick auf die sonstigen Aktivitäten sicher nicht sein.)

16. Januar 2011

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Per Mail habe ich die folgende Erklärung des Forums der Deutschen Katholiken (mit der Bitte um Verbreitung) zu dem EU-Schüler-Kalender erhalten, in dem jüdische und muslimische, jedoch keine christlichen Feiertage verzeichnet sind.

30. Dezember 2010

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Zu Anfang des Monats jährte sich das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Sonntagsruhe, in welchem die klagenden deutschen Bischöfe interessanterweise recht bekamen und eine konsequentere Befolgung der Ruheregelung erreichten. Dass heute ein deutsches Gericht noch im Sinne der christlichen Tradition urteilt und die Verbindlichkeit des sonntäglichen Ruhens der liberalen selbstverantworteten Zeitgestaltung unserer mittlerweile zum großen Teil nicht mehr christlich gebundenen Bevölkerung entgegen setzt, ist nun wirklich keine Selbstverständlichkeit. Was aber ist damit eigentlich erreicht?

5. August 2010

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Ralf König, ein Publizist der eigentlich nicht im Ruf steht besonders zimperlich zu sein oder schnell von Ekelgefühlen übermannt zu werden, meinte kürzlich in einem Interview mit der Zeitung „Sueddeutsche„: „Bei der Kirche empfinde ich fast Ekel“.

4. Juni 2010

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In der Ära Schröder sagte mir einmal ein münchner CSU-Stadtrat, das Problem sei, Schröder mache die Politik der CDU/CSU und daran gäbe es für ihn als Oppsoition eigentlich nichts auszusetzen. Hier klang ehrlicher Respekt vor dem politischen Gegner und (wenn auch im privaten Rahmen) das Eingeständnis mit, dass man es selbst nicht besser könne.

3. November 2009

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Überall wird der Ruf nach Bildung lauter, doch was darunter verstanden wird, dazu schweigen die Stimmen. Meist mündet der Ruf nach Bildung in finanziellen Forderungen und dort, so scheint es, versumpft er.
Doch erst einmal eine allgemeine Frage: Was ist Bildung eigentlich, und wie kann man sie den fördern?

8. September 2009

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Über das Thema der Abtreibung ist viel gesprochen und geschrieben worden, aber dennoch halte ich das Thema für immer wieder bedenkenswert. Dass die Position der Kirchen den meisten bekannt sein wird, setze ich voraus, sie gleicht sich in allen großen Konfessionen und ist auch geschichtlich durchgängig belegt. In der Katholischen Kirche hat Papst Johannes Paul II in der Enzyklika „Evangelium Vitae“ verbindlich folgendes formuliert:

11. Juli 2009

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Diese Szene soll den amerikanischen Präsidenten bei der Annahme einer vom Papst überreichten Anti-Abtreibungsbroschüre darstellen:

22. Mai 2009

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Ein etwas verspätetes Fundstück zum „Vatertag“ hat mich in einer großen Münchner Tageszeitung überrascht: Selten habe ich etwas gelesen, was den Begriff des „Pseudo-Intellektuellen“ derartig auf den Punkt bringt.

19. April 2009

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Spätestens seit dem Verschwinden traditionsreicher Zeitungen vom US-Markt, sieht sich die Journalismusbranche einer völlig neuen Situation gegenüber. Noch heute gelten Probleme und Katastrophen als Garant für hohe, mit steigenden Einnahmen verbundene Auflagen – die Nachricht eigener wirtschaftlicher Schwierigkeiten hat jedoch einen bitteren Beigeschmack.