Kategorie: Kirche

13. Juni 2026

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2 Minuten

Das Bistum München Freising ist groß. Sehr groß. Mit rund 1,5 Millionen Katholiken ist es eines der größten Bistümer im deutschsprachigen Raum. Trotz der enormen Größe besteht aber der pastorale Wunsch, besonders bei einem so wichtigen Sakrament wie der Firmung, den Jugendlichen ein Zeichen der Nähe zu vermitteln und den Spagat zu wagen, in den hunderten von Pfarreien und Pfarrverbänden Firmungen in kleinen, auf die Jahrgänge beschränkten Gruppen durchzuführen und gleichzeitig durch das Entsenden von Priestern, die als Domkapitulare oder mit ähnlich hohem Rang eine bedeutende diözesane Stellung innehaben, das Gefühl für die Weltkirche zu vermitteln.

5. April 2026

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3 Minuten

Was gibt Halt im Leben? Worauf kann man seine Hoffnungen stützen, seine Träume? Auf welchem Boden kann man gefestigt stehen und den Anfeindungen trotzen, die einem täglich wie stechender Eisregen, von einem unerbittlichen Sturm getrieben, ins Gesicht schlagen? Von einem Sturm, der einen wie mit kalten Händen unter die Achseln greift, dem Boden zu entreissen droht und dessen eisiger Hauch sich langsam lähmend im Körper ausbreitet, gefolgt von einer Illusion der Wärme, mit der er seinen tödlichen Griff zu vollenden ansetzt?

28. März 2026

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Auf der Social-Media-Plattform X erhielt ich unlängst folgende bemerkenswerte Antwort eines katholischen Priesters auf meine Ansicht, dass das Geschlecht des Priesters Auswirkungen auf das Gottesbild von Gläubigen habe:

„Das Geschlecht des Kultpersonals hat nun wirklich gar nichts mit Mono- oder Polytheismus zu tun.“

Nun mag es an der Flüchtigkeit des Mediums liegen, dass man schnell mal auf etwas antwortet ohne es richtig gelesen zu haben, denn natürlich sprach ich nicht vom Polytheismus, sondern vom Pantheismus, doch das ist gar nicht mal der Punkt: der Begriff des Kultpersonals ist der, der mich stutzig gemacht hat.

15. Dezember 2020

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Stellen Sie sich vor, Sie wollen in ein Kloster eintreten; ein Leben in besonders enger Nachfolge Christi antreten.

Sie wollen enthaltsam leben, auf Ehe und Kinder verzichten. Sie lieben die Liturgie, die Nähe zu Christus im Sakrament, sie haben die Gemeinschaft kennen gelernt, erst im Postulat, dann im Noviziat, haben die zeitliche Profess abgelegt und können sich vorstellen, dem Orden ein ganzes Leben lang treu zu dienen.

10. November 2020

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Es ist das Vermächtnis der sterbenden Generation. Sie setzt sich ein Denkmal. Sie dominiert in zwei Jahrhunderten das Geschehen, von den sogenannten 68ern bis zum großen Reset.

Seit Jahren versucht man, die Menschheit in Panik zu versetzen. Schon in den 80er Jahren begann man mit dem Waldsterben Höllenszenarien zu entwerfen, die Dantes Inferno in den Schatten stellten. Kunst und Literatur sind voll davon. Man bereitet die Menschen auf ihr selbstverschuldetes Ende vor, vom Kalten Krieg bis hin zum Feinstaub. 

8. Mai 2020

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Eine Kurzrezesion. 

Seltsam dass in den heutigen, für religiöse Fragen doch angeblich sensibleren Zeiten, der religiöse Hintergrund des Filmes kaum dargestellt wird. Ich möchte diese Rezension darum benutzen, ein paar Ansätze aufzuzeigen, wie man Filmthemen aus Dogville in christlicher Hinsicht vertiefen kann. Im Grunde drängt sich dies ja auch direkt auf, selbst wenn man den Lebenslauf des Autoren und Regisseurs nicht berücksichtigt.

2. Dezember 2018

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Heute gab es zum Ende der Heiligen Messe wieder einmal eine karitative Ankündigung. Für ein afrikanisches Projekt werde die nächsten Wochen im Anschluss an die Gottesdienste gesammelt. Vorgetragen wurde die Info von einer Ministrantin, die zuvor Dienste des Akolythen wahrgenommen hatte.

23. September 2017

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Alle tragen ihre abgewirtschafteten Lables stolz vor sich her: Sozialisten, Kommunisten, Nationalisten, Liberale, Ökonomen, Ökologen, Humanisten, Hedonisten, bis hin zu Satanisten.
 
19. September 2017


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Noch einmal zu unseren sogenannten Westlichen Werten.

Gerne angeführt werden ja die sog. Zehn Gebote, auf die sich den Lippen nach selbst Atheisten verständigen könnten. Sie sollen eine Art kleinster gemeinsamer Nenner in Sachen Moral sein, doch wenn man es sich genau ansieht, sollten sie wohl ein wenig Aktualisiert werden.

19. März 2013

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An Bemerkungen, Notizen, Reportagen und Meinungen zum „neuen“ Papst herrscht kein Mangel. Viele Kommentatoren sind von der menschlichen Ausstrahlung des Jorge Mario Bergoglio schier begeistert, es gibt aber auch nicht wenige kritische Stimmen: Einige sehen gewisser Formlosigkeiten wegen gleich das Amt des Papstes, also das Papsttum selbst beschädigt, andere meinen in der öffentlich zur Schau gestellten Bescheidenheit eine subversive Form des Hochmutes zu erkennen und wiederum andere raten abzuwarten wie sich die Dinge entwickeln – dem Neuen müsse erst einmal eine Chance gegeben werden.