Kategorie: Filmrezensionen

17. Mai 2026

Lesedauer
4 Minuten

Während wir ständig davon sprechen, die Welt in keine Schubladen einteilen zu wollen, keine Kategorisierungen und Klassifizierungen vornehmen zu wollen und dem Schwarzweißdenken entgegenzuwirken, sind wir auf der anderen Seite nahezu versessen darauf, alles und jedes in ein Raster zu pressen.

Die Leistungen unserer Kinder werden in Schulnoten, erst 1-6 und dann bis zu 15 Punkten gemessen. Dass wir gerade bei den jüngeren durch Prosa-Textbausteine versuchen, dies zu verschleiern, ist wenig hilfreich, denn wie beim Arbeitszeugnis kann der Berufene das Raster leicht herausarbeiten.

8. Mai 2020

Lesedauer
4 Minuten

Eine Kurzrezesion. 

Seltsam dass in den heutigen, für religiöse Fragen doch angeblich sensibleren Zeiten, der religiöse Hintergrund des Filmes kaum dargestellt wird. Ich möchte diese Rezension darum benutzen, ein paar Ansätze aufzuzeigen, wie man Filmthemen aus Dogville in christlicher Hinsicht vertiefen kann. Im Grunde drängt sich dies ja auch direkt auf, selbst wenn man den Lebenslauf des Autoren und Regisseurs nicht berücksichtigt.

22. April 2020

Lesedauer
6 Minuten

Jules: Ja, ich hab über einiges nachgedacht.
Vincent: Worüber?
Jules: Über das Wunder, dessen Zeugen wir wurden.
Vincent: Dessen Zeuge du wurdest. Ich wurde Zeuge eines verrückten Zufalls.
Jules: Was ist ein Wunder, Vincent?
Vincent: Eine Tat Gottes.
Jules: Und was ist eine Tat Gottes?

10. Januar 2013


Lesedauer
3 Minuten

Ein Urteil könne man sich nur dann bilden, wenn man das betreffende Objekt ausreichend studiert habe, ist eine landläufige Meinung. Dementgegen spricht die immer gängigere Praxis, sich vor einer Entscheidung nur noch grob zu informieren. So erklärte mir ein Freund vor einiger Zeit, warum Österreich den Deutschen angeblich zehn Jahre hinterherhinke: In unserem Nachbarland müsse man nämlich noch sagen, dass man Goethe gelesen habe, wenn man ihn verreißen wolle. Hierzulande reiche es völlig zu behaupten Goethe sei uninteressant und darum lese man ihn erst gar nicht.

Eben in dieser fortschrittlichen Gesinnung erlaube ich mir nun, Peter Jacksons neustes Machwerk zu kritisieren, ohne auch nur den Trailer gesehen zu haben.