Hochstapeln

Gefakte Lebensläufe scheinen heute politisch opportun. Warum auch sollte man sich die Zukunft durch verpasste Bildungschancen, sog. Jugendsünden, verbauen lassen?

In einer Welt, in der man das Geschlecht nach Tageslaune wechseln kann, mutet die Festlegung auf einen einzigen Lebenslauf auch nicht mehr zeitgemäß an, eher gilt es, die Verbindlichkeit der Historie als patriarchal überkommene Struktur zu überwinden.

Ich habe mir überlegt, ob es da nicht sinnvoll wäre, wenn auch ich mir ein paar Türen offen lasse. Vielleicht könnte ich mir 23 Jahre Erfahrung als Aussenminister von Kenia attestieren? Das Wäre Multikulti und ich glaube, sowohl die SPD als auch die CDU würden sich freuen, jemanden mit derartigen Erfahrungen in ihren Kreisen vorzuweisen. Die Freude wäre sicher derart groß, dass weitere Nachforschungen ausblieben.

Thod Verfasst von:

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

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